BAUKONGRESS 2014 - PRESSETEXT


07/04/2014

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Titel

BAUKONGRESS 2014 – DER EUROPÄISCHE BETONBAUPREIS GING ERSTMALS NACH ÖSTERREICH

Untertitel

Knapp 1.800 Teilnehmer aus 12 Ländern nahmen an dem Bauevent des Jahres teil. Der BAUKONGRESS 2014 bot wieder eine aktuelle Leistungsschau des Bauens mit 50 Fachvorträgen, über 90 Ausstellern und der erstmals in Wien stattgefundenen Verleihung des Europäischen Betonbaupreises.

Text

Bild 1: Großes Interesse an Fachvorträgen mit Baurekorden und Bau Know-how im In- und Ausland

Bild 2: Ausstellungseröffnung mit dem Blasorchester der Wiener Linien

Bild 3: 90 Aussteller informierten über Neuheiten im Bauwesen

Vom 3. bis 4. April 2014 hat die Österreichische Bautechnik Vereinigung (öbv) im Austria Center in Wien den 1. BAUKONGRESS, vormals Betontag, organisiert. Mit der Namensänderung will sich die öbv allen Fachleuten des gesamten Bauwesens öffnen.

Bild 4: Michael Pauser, Geschäftsführer der Österreichischen Bautechnik Wien: "BAUKONGRESS 2014 war wieder die größte Kommunikationsplattform für Bauherrn, Bau- und Baustoffindustrie und Planer"

Michael Pauser, GF der öbv: "Der BAUKONGRESS 2014 hat sich wieder als größte zentraleuropäische Kommunikationsplattform für alle Verantwortlichen des Bauens, Vertreter von Bauherrn, Bau- und Baustoffindustrie sowie Ingenieurbüros herauskristallisiert."

Teilnehmerverteilung nach Branchen:

25 % Bauherrn
29 % Bauindustrie
14 % Planer
16 % Baustoffindustrie
16 % Wissenschaft

Teilnehmer aus 12 Ländern gereiht nach Teilnehmeranzahl:

Österreich, Deutschland, Ungarn, Slowakei, Norwegen, Tschechien, Schweiz, Finnland, Italien, Schweden, Niederlande und Malaysia.

Alfred Sebl, Vorstandsvorsitzender der öbv: "Im Zuge der Namensänderung auf Österreichische Bautechnik Vereinigung, gab es auch das Bestreben als neutrale Plattform sich gemeinsam mit Bauherrenunternehmungen, Bauindustrie und Ingenieurbüros der Thematik der Kooperativen Projektabwicklung zu widmen und ein öbv-Merkblatt mit Empfehlungen zur erfolgreichen Umsetzung komplexer Bauvorhaben auszuarbeiten. Mit der Herausgabe des öbv-Merkblattes im Mai 2013 wurde der 1. Schritt gesetzt. Es wurde ein Commitment getroffen, dass nach den Inhalten dieses Papiers gelebt werden soll."

Bild 5: Alfred Sebl, Vorstandsvorsitzender der Österreichischen Bautechnik Vereinigung: "Es ist notwendig, dass die Mitarbeiter spüren und erkennen wie wichtig die Umsetzung der Inhalte des öbv-Merkblattes "Kooperative Projektabwicklung“ dem Management ist."

Ein Fixpunkt ist der mit 4.500 Euro dotierte Österreichische Bautechnikpreis, der für praxisgerechte Diplomarbeiten an junge Ingenieure vergeben wird. Diesmal hat DI Johanna Hager von der FH Campus Wien mit dem Praxisthema "Vergleich einer weißen Wanne mit brauner und schwarzer Wanne" den ersten Platz erzielt.

Bild 6: v.l.n.r.: Johanna Hager, Matthias Günther Egger, Sara Foremniak, Peter Krammer (Stv, Vorsitzender der öbv)

Europäische Vertreter von Bauherrn, Planern und ausführenden Firmen der eingereichten Projekte reisten nach Wien, um den begehrten EUROPEAN CONCRETE AWARD 2014 entgegenzunehmen. Eine international besetzte Jury aus 10 Ländern bewertete die 34 Nominierungen aus Belgien Deutschland Finnland, Irland, Italien, Österreich, Niederlanden, Norwegen, Schweden und Tschechien nach den Kriterien Design, Konstruktion und Form, Nachhaltigkeit, Innovation und harmonisches Einbinden in die Umgebung.

In der Kategorie "Building" ging der Preis an das "Trollstigen Plateau" nach Norwegen.

Bild 7: Trollstigen Plateau, Norwegen, Gewinner in der Kategorie Building

Michael Pauser, Geschäftsführer der Österreichischen Bautechnik Vereinigung, gratulierte in seiner Funktion als Vorsitzender der ECSN (European Concrete Society Network) dem norwegischen Siegerprojektteam zu einem Hochbau, der Schönheit mit Funktionalität und Ökoeffizienz in Einfachheit und Eleganz verbindet.

Bild 8: Preisverleihung: v.l.n.r: Michael Pauser (ECSN), Sivert Sundsbö and Tor Inge Vestre (Christie & Oppsahl AS), Kjell Sture Björvig (Norwegian Road Administration), Ole H. Krokstrand (Norwegian Concrete Association)

In der Kategorie "Civil Engineering" hat Österreich erstmals den ersten Platz mit dem Kraftwerk Lehen Salzburg erreicht.

Bild 9: Kraftwerk Lehen, Österreich, Gewinner in der Kategorie "Civil Engineering"

Pauser lobte das österreichische Siegerprojektteam, das die höchsten Herausforderungen an die Betontechnik und in die Ökologie und dies noch dazu in einem dicht verbauten Gebiet bewältigt hat. Mit diesem neuen Kraftwerk ist die Lebensqualität für die Umgebung enorm angewachsen.

Bild 10: Preisverleihung: v.l.n.r Michael Pauser (ECSN), Andreas Jancar (PORR Bau GmbH), Erich Wagner (Architekt), Wolfgang Göbl (Hinteregger BauGesmbH), Peter Mall (Teerag Asdag AG), Martin Pfisterer (Salzburg AG)

Mit der ÖBB-Rheinbrücke St. Margrethen-Lustenau, ein besonders ästhetischer Brückenschlag von Österreich in die Schweiz mit dem Ausnützen der Stärken der beiden Materialien Beton und Stahl, hat Österreich zusätzlich eine Auszeichnung "honorable mentioned" erhalten.

Bild 11: ÖBB-Rheinbrücke St. Margrethen-Lustenau, honorable mentioned

Bild 12: Preisverleihung: v.l.n.r Albert Ausserlechner (Bernard Ingenieure ZT GmbH), Wolfgang Dittrich (Strabag AG), Michael Biegelmayer (Ostertag Architects), Thomas Gelbmann und Walter Fischer und Johannes Kari (ÖBB-Infrastruktur AG), Daniel Cranach undMarkus Ostertag (Ostertag Architects), Michael Pauser (ECSN)

Nach Fachvorträgen über Projektentwicklung und Ausführung, sowohl für Infrastrukturbau als auch Hochbau wurde der erst Kongresstag mit dem Baukongressdinner im Festsaal des Wiener Rathauses abgerundet. Die Gewinner des Europäischen Betonbaupreises 2014, begleitet mit 400 Kongressteilnehmern feierten den Sieg, gemeinsam mit einer Lektion Michael Seidas über das Wienerische.

Bild 13: Am Baukongressdinner im Wiener Rathaus feierten die Gewinner des Europäischen Betonbaupreises mit den Kongressteilnehmern und Michael Seida ihren Sieg.