Awards
Wir wollen vor allem Profis & junge Menschen dazu motivieren, in der Arbeit als Bauingenieur einen hochmodernen Beruf mit Zukunftspotenzial zu erkennen.
Karl Weidlinger
ÖBV-Präsidium, SWIETELSKY
Baukongress 2021

KOOPAWARD

Besonders die Förderung kooperativer Projektabwicklung sieht die ÖBV schon länger als wichtigste Voraussetzung für den Erfolg von Building Information Modeling (BIM). Deswegen wird im Rahmen des Eröffnungsprogramms am BAUKONGRESS bereits zum dritten Mal der „KOOP-AWARD“ für die kooperativsten Projekte Österreichs im Infrastruktur- und Hochbau verliehen. Als oberstes Ziel der kooperativen Projektabwicklung steht eine effiziente und wirtschaftlich optimierte Projektabwicklung unter Bedachtnahme auf Budget und Termine.

GEWINNER 2018
Gewinner KOOPAWARD 2018

So reichen Sie ein für den KOOPAWARD 2022

Die Kategorien

Der KOOP Award wird in den Kategorien "Kooperativstes Projekt für Infrastruktur"  und "Kooperativstes Projekt für Hochbau"  vergeben. Außerdem gibt es Kategorien für das wertvollste und das originellste Best-Practice-Beispiel aus beiden Bereichen. Das Auftragsvolumen muss dabei größer als fünf Millionen Euro und das Projekt bis Ende 2021 zu 90 % fertiggestellt sein.

MEHR ERFAHREN

Der Selbstbewertungsbogen

Mit einem Selbstbewertungsbogen werden die Empfehlungen des Merkblatts in einzelne konkrete Aussagen zur Projektabwicklung gefasst. So entsteht ein objektives Bild über den Erfüllungsgrad der Empfehlungen in der Projektorganisation. Der Selbstbewertungsbogen dient im Anschluss dazu, sich für den "KOOP-Award" anzumelden.

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Das ÖBV-Merkblatt

Das ÖBV-Merkblatt „Kooperative Projektabwicklung“ ist die Grundlage für die Bewertung von Projekten, bei denen Teams aus Bauherr, Planer, Ausführenden und örtlicher Bauaufsicht ideal zusammenarbeiten. Dort finden sich alle Kriterien für die Erstellung der gemeinsamen Selbstbewertung aller Projektpartner.

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KOOP AWARD 2018

Gewinnerprojekt:
WHA Wiesen

Im Rahmen des Projekts „WHA In der Wiesen Süd“ wurde aus den knappen budgetären Rahmenbedingungen lt. Vorgabe der Wohnbauförderung ein optimaler Konsens aus architektonischer Qualität, Ausgestaltung und Angebot an Freiräumen und Gemeinschafts- und Erholungsflächen gefunden. Ungewöhnlich war der erstmals angewandte Prozess mit Einbindung von Anrainern, Stadtplanung und Fachleuten in mehreren Stufen moderierter Workshops die Projektentwicklung vorzubereiten. „Sowohl für die Planung als auch die Ausführungsphase wurden in die Zeitpläne Pufferzeiten eingeplant. Es wurden jeweils die beste Lösung für das Gesamtprojekt gesucht und nicht „Einzelinteressen“ in den Vordergrund gestellt,“ erläuterten die Architektin Elsa Prochazka und David Janda (PORR).

KOOP AWARD 2018

Gewinnerprojekt:
Umbau Knoten Prater

Mit dem KOOP AWARD in der Kategorie „Infrastruktur“ honorierte die Jury nun, dass es dabei im Projektteam aus Auftraggeber, ausführenden Firmen, Planern und Bauaufsicht sehr gemeinschaftlich zuging und daraus auch ein volkswirtschaftlicher Nutzen erzielt wurde. Die Detailplanung war bereits zur Ausschreibung fertig, die Vorbereitungszeit zwischen Vergabe und operativen Baubeginn wurde mit 4,5 Monaten gezielt gesetzt um einen geordneten Bauablauf zwischen Bauherrn, Planer und Unternehmer abstimmen zu können. „Es gab innovative Vorschläge durch AN, die eine Verkürzung der Gesamtbauzeit von einem Jahr bewirkte und auch für den AN mit Bonusregelungen abgegolten wurden,“ unterstrichen Brigitte Müllneritsch als Vertreterin der ASFINAG mit Peter Jungbauer von der HABAU.

Baukongress 2021

BAUTECHNIKPREIS

Die Österreichische Bautechnik Vereinigung vergibt alle zwei Jahre im Rahmen des Baukongresses einen Förderungspreis für Studierende an den österreichischen Hochschulen und Fachhochschulen.

Gewinner BAUTECHNIKPREIS 2018

Gewinner BAUTECHNIKPREIS 2018

DI DI Sarah Buchner, 1. Platz

FH Campus Wien, Bautech. Abwicklung internationaler Großprojekte:
FH-Prof. DI Dr. Doris Link

Sara Buchner stellt in ihrer Diplomarbeit "Risiken & Chancen alternativer Vertrags- / Partnering-Modelle" sowohl die wesentlichen Grundzüge als auch die Vor- und Nachteile der einzelnen Vertragsformen dar. Als Resümee werden  präsumtive Ansätze für verbesserte Modelle der Projektabwicklung und Vertragsgestaltung in der österreichischen Baubranche vorgeschlagen.

DI Eva Maria Dorfmann, 2. Platz

TU Graz,  Institut für Betonbau:
Ass.Prof. Dipl.-Wirtsch.-Ing. Dr.
Dirk Schlicke

In "Zugkriechen von Beton in Abhängigkeit der Spannungsgeschichte" zeigt Eva Maria Dorfmanns Nachrechnung der Kriechdehnung anhand der normativer Vorhersagemodelle eine gute Übereinstimmung der Ergebnisse für eine einstufig aufgebrachten Zugbe-anspruchung. Diese Übereinstimmung ist bei allmählich aufgebrachter Zugspannung aber nicht mehr gegeben.

DI Hannes Wolfger, 3. Platz

TU Wien, Institut für Tragkonstruktion: o.Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr.-Ing.
Johann Kollegger

Hannes Wolfgers Diplomarbeit "Großmaßstäbliche Querkraftversuche an Stahlbetonplattenbrückeng" ist ein wesentlicher Meilenstein für die verbesserte Nachweisführung der Querkraftabtragung älterer Tragwerke. In der aktuell in Überarbeitung befindlichen Brücken-Nachrechnungsnorm B 4008-2 werden diese Erkenntnisse aufgenommen.

So reichen Sie ein für den BAUTECHNIKPREIS 2022

Förderung von Studenten

Der Preis wird für Diplomarbeiten, die an der Baufakultät einer österreichischen Universität bzw. einer einschlägigen österreichischen Fachhochschule erstellt wurden und bei denen die Anwendung des Baustoffes BETON in Planung, Konstruktion, Berechnung und Ausführung bzw. die Themen BAUVERFAHREN und BAUBETRIEB in ausgezeichneter Weise behandelt wurden, vergeben. Die ÖBV will durch die Vergabe des Preises Studenten fördern, die im Rahmen ihrer Diplomarbeit einen Beitrag zur Weiterentwicklung und zur Anwendung der Betonbauweise bzw. im Bauverfahren und Baubetrieb geleistet haben.

Die Preise

Die Überreichung der Preise im Wert von
Euro 2.000,-- für den 1. Preis
Euro 1.500,-- für den 2. Preis
Euro 1.000,-- für den 3. Preis

erfolgt am BAUKONGRESS 2021, der am 27. und 28. Mai in Wien im Austria Center Vienna stattfindet. Die Auswahl der Preisträger erfolgt durch ein Preisgericht, das von der ÖBV eingesetzt wird und in Wissenschaft und Praxis vertreten ist.

Ermittlung und Bekanntgabe der Gewinner sowie Verleihung

Die Jury, bestehend aus Vorstands-Mitgliedern der ÖBV, trat Ende November 2020 zusammen. Die protokollierte Entscheidung ist endgültig und unanfechtbar. Die Jury kann die Preissumme auch nach Ermessen aufteilen bzw. von einer Preisverleihung Abstand nehmen. Die Entscheidung wird am Postweg bzw. per E-Mail bekannt gegeben.

Die Verleihung der Preise findet am 27. Mai 2021 am BAUKONGRESS im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung im Austria Center Vienna statt. Die persönliche Anwesenheit der Preisträger ist Voraussetzung für die Vergabe.

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