Session 2
SESSION 2
BIM IN DER PRAXIS
BIM ist im Infrastruktur- und Hochbau auf vielen Baustellen bereits gelebte Realität.
Gerald Goger
Session-Chairman, TU-Wien, ibpm
27. Mai:  11:00 Saal E1+E2

Session 2.1

BIM auf die Baustelle

Forschungsprojekt AR-AQ-BAU – Einsatz von Augmentend Reality auf der Baustelle

URBAN Harald Technische Universität Wien
SCHRANZ Christian
Technische Universität Wien

Eine erstmals entwickelte Closed-Loop-Datenverarbeitung (geschlossener Datenkreislauf) zwischen dem BIM-Modell und dem AR-Modell soll das Markieren von Mängeln und Baustellenfortschritt über das AR-System im BIM-Modell ermöglichen. Durch den bidirektionalen Datentransfer sollen auch Bauteildaten durch den am Bauteil (z.B. Brandschutzklappen) versuchsweise angebrachten QR-Code über das AR-Modell im BIM-Modell gespeichert und aktualisiert werden.

Durch den Einsatz der AR-Brille bei der Abnahme können Änderungen erkannt werden (z.B. Wärmever­luste durch die integrierte Wärmebildkamera) und erstmals automatisiert ortsgenau verortet werden, zusätzlich wird durch ein Remote-Expert-System die Zuschaltung von Experten zur raschen Problemlösung vor Ort ermöglicht.

27. Mai:  11:20 Saal E1+E2

Session 2.2

Digitale Baueinreichung

MAYER Thomas Magistratsdirektion Bauten und
Technik der Stadt Wien
ASMERA Hannes ODE office for digital engineering

Durch das Forschungs- und Entwicklungsprojekt DBE37 sollen es möglich sein, baubehördliche Genehmigungen digital abzuwickeln und damit die Verfahrensdauer zu verkürzen.

Stufe 1 – 2D-Einreichung (Oktober 2018 bis Sept 2019): AntragstellerInnen können am Ende der Stufe 1 über mein.wien.gv.at Anträge zur Baubewilligung von Bauverfahren online hochladen. ­Digitale ­Unterlagen (z.B.: Statik, Bauphysik, Baubeschreibung etc.) werden nicht mehr ausgedruckt.

Stufe 2 – Interne BIM-Einreichung:
Der Prozess der 2D-Einreichung soll durch die Anbindung an Datenquellen weiter optimiert und das Informationsangebote über das Digitale Stadtservice verbessert werden.

Stufe 3 – BIM-Einreichung:
In der dritten Stufe erfolgen der Ausbau von BIM-Prüfroutinen sowie die Finalisierung der IKT-Architektur und ­Anbindung der Schnittstellen. Im Anschluss wird ein Pilotbetrieb der BIM-Einreichung (3D) durchgeführt.

27. Mai:  11:40 Saal E1+E2

Session 2.3

BIM in der Praxis – AIA
„Ein Abgleich mit dem Projektgeschehen“

HOLZER René FCP Fritsch, Chiari & Partner ZT GmbH
STROHAL Theodor Sansakrit
STRABAG AG

Der Arbeitskreis „BIM in der Praxis“ hat im Zusammenwirken von Vertretern der Auftraggeber, der Bauunternehmungen, der Planer und der Lehre und Forschung in mehrjähriger Tätigkeit die nun vorliegende ÖBV-Richtlinie „BIM in der Praxis – AIA“ sowie die zugehörige webbasierte adaptive AIA erarbeitet. Die Richtlinie bedient sich hierbei der Definition von BIM-Anwendungsfällen, also einer Definition von Leistungen unter Berücksichtigung von Qualitätsstufen. Dies bildet die Grundlage für ein klares Verständnis der zu erbringenden Leistungen, deren Qualität und gewährleistet die Vergleichbarkeit der Preisbildungen anhand der Anwendungsfälle. Der Vortrag soll einerseits Einblick in die ÖBV-Richtlinie „BIM in der Praxis – AIA“ verschaffen und besonders auf den adaptiven ­Charakter eingehen. Andererseits soll das Publikum durch eine ­Reflexion von BIM-Anwendungsfällen und deren Qualitätsstufen auf bereits in BIM umgesetzte Projekte auf mögliche Qualitäts­stufen in den BIM-Projekten sensibilisiert werden.

27. Mai:  12:00 Saal E1+E2

Session 2.4

Die Baubranche baut um:
Digitalisierung und BIM in der ASFINAG BMG

PIKO Arno ASFINAG Bau Management GmbH

BIM ist in der ASFINAG voll angekommen. Bereits seit 3 Jahren erkundet die ASFINAG BMG die digitale Bauwelt in Form von verschiedenen Pilotprojekten im Hochbau und Tiefbau. Von der Konzeptionierung – Planung – Ausführung – Betrieb – Sanierung, in jedem Bereich wurde mit BIM Werkzeugen angesetzt und wertvolle Erfahrungen gesammelt. Digitale (Teil-)Modelle, Massenabrechnungen, Definition von Schnittstellen und Datenformaten – die ­ASFINAG BMG evaluiert die BIM-Potenziale ihrer Bauwerke über den gesamten Lebenszyklus. Auch erste Erkenntnisse zum Thema Brückenprüfung mit BIM sind zu verzeichnen.

Abstimmung und Austausch mit anderen (öffentlichen) Infrastrukturbetreibern auf nationaler und auch internationaler Ebene ­gehören zum Lernfortschritt natürlich dazu, um die BIM-Entwicklungen in der Praxis im Auge zu behalten und mögliche Synergien zu nützen. Dieser Vortrag bietet einen Überblick über die Learnings, Fortschritte und Hindernisse aus der Sicht der ASFINAG BMG auf der Fahrbahn in die Zukunft der Baubranche.

27. Mai:  12:20 Saal E1+E2

Session 2.5

BIM in der Praxis – Anwendung im Rahmen des Ausführungsprojekts A5-Umfahrung Drasenhofen

BAUER Beda Werner STRABAG AG
FRITZ Philip
STRABAG AG

Der Vortrag soll einen Einblick in die aktuellen Möglichkeiten sowie Entwicklungsthemen einer modellbasierten Projektbearbeitung an einem realen Bauvorhaben im Verkehrswegebau geben. Inhaltlich knüpft das Referat an das Thema „BIM im Verkehrswegebau – Anwendung im Rahmen der Angebotsbearbeitung“ am ­BAUKONGRESS 2018 an und zeigt, inwieweit sich die Arbeits­ergebnisse aus der Planungs- und Angebotsphase in der tatsächlichen Ausführung am Bau vor Ort verwenden lassen und welche neuartigen Möglichkeiten sich daraus u.a. für das Baustellen­personal ergeben. Der Vortrag zielt darauf ab zu verdeutlichen, dass Digitalisierung auf der Baustelle in Form von BIM auch im Verkehrswegebau bereits begonnen hat, Fuß zu fassen. Besonders der ­Einblick in das Tagesgeschäft der einzelnen Beteiligten am Bauprojekt in den Bereichen modellbasierter Leistungsmeldung, Maschinensteuerung und Bauabrechnung soll zeigen, wie dem Thema BIM in der derzeitigen Ausprägung begegnet werden kann. Der Vortrag wird mit Bildmaterial und Videosequenzen aus Prozess-Simulationen anschaulich unterlegt.

27. Mai:  12:40 Saal E1+E2

Session 2.6

Das ÖBV-Merkmalservice

SPREITZER Peter Acht Engineering ZT GmbH
HUEMER Christian
Research Studios Austria Forschungsgesellschaft

Im Sommer 2019 startete der ÖBV eines seiner bisher ambitioniertesten Projekte. Das Ziel: den gordischen Knoten rund um den ­österreichischen Merkmalserver zu lösen und somit eine gemeinsame Attributsplattform für alle am Bau Beteiligten zu schaffen – von den Auftraggebern bis hin zur Bauindustrie. Diese Aufgabe wurde Prof. Gerald Goger und dem Büro Acht. übertragen.Das zugrunde liegende Konzept orientiert sich an Sprachen – mit der Plattform soll keine Universalsprache entwickelt werden, ­sondern eine Übersetzungsmöglichkeit zwischen den schon gelebten Firmenstandards im Bereich BIM und Datenmanagement. Als Grundvoraussetzung für einen funktionierenden Datenaustausch in der Praxis wurden hierfür folgende Schritte definiert: In enger Zusammenarbeit zwischen Programmierern und Experten aus Wissenschaft bzw. Bauwirtschaft wurde ein Prototyp erstellt, um die Anforderungen von Unternehmen und Institutionen an ­eine solche Plattform zu klären. Jetzt fast zwei Jahre nach Beginn dieser Entwicklung, wird ein Rückblick auf die Anfänge des Pilotprojekts und der aktuelle Stand des, mit 1.4.2020 begonnenen, ÖBV-FFG-Forschungsprojekts „Interoperables BIM-Merkmalservice“ präsentiert.

DONNERSTAG, 27. Mai:

Saal E 1

Saal E 2

Ausstellung

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Kaffeepause
Mittag
Kaffeepause
08:30 – 09:00
09:00 – 10:30
10:30 – 11:00
11:00 – 13:00
13:00 – 14:00
14:00 – 15:30
16:00 – 18:00
19:00 – 22:00
15:30 – 16:00
FREITAG, 28. Mai:

Saal E 1

Saal E 2

Ausstellung

Kaffeepause
AUSSTELLUNG
08:30 – 09:00
09:00 – 10:45
10:45 – 11:15
11:15 – 13:00
13:00 – 13:30
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