Session 5_2
SESSION 5.2
Infrastruktur 
PLANEN & BAUEN
Im Bereich Brücken gab es diesmal viele bautechnische Herausforderungen.
Karl Weidlinger
Session-Chairman, SWIETELSKY
29. April 09:00 Saal E2

Session 5.2.1

A10-A24 Havellandautobahn

Jancar Andreas HABAU Hoch- und Tiefbaugesellschaft m.b.H.

Das Projekt wurde im Rahmen einer Öffentlich-Privaten Partnerschaft (ÖPP) abgewickelt.Der 29,6 km lange Streckenabschnitt der Bundesautobahn A10 von östlich des Autobahndreiecks Havelland bis östlich des Autobahndreiecks Pankow wurde von einem vierstreifigen auf einen sechsstreifigen Regelquerschnitt (RQ) 36 ausgebaut. Als Fahrbahnbelag kam, mit Ausnahme eines 3 km langen Streckenabschnitts, welcher aus Lärmschutzgründen als offenporiger Asphalt (OPA) ausgeführt wurde, eine Betonfahrbahn mit Waschbetonoberfläche zur Ausführung. In Summe wurden 38 Brücken, davon 28 Ersatzneubauten und 10 Neubauten, 19,4 km Lärmschutzwände mit Höhen von bis zu 9,5m und 7,8 km Lärmschutzwälle errichtet. Herauszuheben ist auch die Tatsache, dass ein kompletter Bauabschnitt in BIM geplant wurde.

29. April 09:20 Saal E2

Session 5.2.2

Mehr Stahl als im Eiffelturm: Zwei neue Bypassbrücken für die A7-Voestbrücke in Linz

Reischl Josef ASFINAG Bau Management GmbH

Ritter Arnold Swietelsky AG

Es wird die Abwicklung dieses komplexen innerstädtischen Projekts, inkl. einer Darstellung der technischen und logistischen Herausforderungen der Bypassbrücke,präsentiert: Bauen im beengten innerstädtischen Bereich, Nähe zu Siedlungsgebiet und Wasserschutzgebiet. Bauabwicklung parallel zum laufenden Verkehr von rd. 100.000 Kfz/24h. Bau unterschiedlichster Brückentypen über die Donau und im Vorlandbereich: Große Schrägseilbrücken aus Stahl, Plattenbalken, Hohlkasten etc. aus (vorgespanntem) Stahlbeton. Herausforderung der Fundierung der vier mächtigen Flusspfeiler sowie der Errichtung der Donaubrücken (inkl. spektakulärer Vorgang des Einschwimmens der Brückensegemente mit 100 m Länge und bis 1500 to Gewicht. Enger Zeitplan von rd. 28 Baumonate für ein Bauvolumen von rd. EUR 180 Mio.

29. April 09:40 Saal E2

Session 5.2.3

Neue Donaubrücke Linz - eine herausfordernde Konstruktion

Stadler Christian KMP ZT - GmbH

Nach insgesamt 3 Jahren Bauzeit wird die „Neue Donaubrücke Linz“ als Ersatz für die abgetragene Eisenbahnbrücke Ende des Sommers fertiggestellt und dem Verkehr übergeben. Die ca. 400 m lange 4-Feld-Konstruktion mit Randstützweiten von 78,58 m bzw. Mittelstützweiten von 119,94 m ist vom Erscheinungsbild an eine Bogenbrücke angelehnt, vom Konstruktionsprinzip her handelt es sich allerdings um eine Zügelgurtbrücke mit gekrümmten bzw. biegesteifen Zügelgurten. In Querrichtung wird die Steifigkeit nur durch eine Stahl-Beton-Verbundplatte erreicht, also ein vergleichsweise weiches Tragelement. Doch nicht nur in statischer Hinsicht war dieses Brückenbauwerk eine große Herausforderung, auch bei der Ausführung musste das ganze Know-How eingesetzt werden.

29. April 10:00 Saal E2

Session 5.2.4

Echelsbacher Brücke - Wo die Fledermäuse wohnen

Greunz Gerald STRABAG AG

Die Echelsbacher Brücke in Bayern führt über die Ammerschlucht. Die Brücke wurde 1929 in der sogenannten Melan-Spangenberg-Bauweise hergestellt. Sie gilt als weltweit größte Bogenbrücke dieser Bauart. Doch an dem 91 Jahre alten Bauwerk nagt der Zahn der Zeit - ein Neubau soll die denkmalgeschützte Bogenkonstruktion ersetzen. Die Bauleistungen umfassten den teilweisen Rückbau der Bestandsbrücke sowie die Instandsetzung der denkmalgeschützten Bögen, die nichttragend in die 184 m lange neue Brücke integriert wurden. Bei diesem Projekt musste auf die im Bestandsbogen hausenden Fledermäuse Rücksicht genommen werden. Zum einen musste im Regelbaubetrieb auf die Nachtruhezeiten der Fledermäuse geachtet werden und zum anderen galten für die Arbeiten im Bereich der Einflugöffnung während der Sommermonate spezielle Abstands Lärm und Erschütterungsvorgaben.

29. April 10:20 Saal E2

Session 5.2.5

KUDIS - Betonfertigteile digital erfasst und kartographisch verortet

Barnaš Alexander Kirchdorfer Fertigteilholding GmbH

KUDIS steht für das digitale Erfassen, Verorten und Dokumentieren von Betonfertigteilen während deren gesamten Nutzungsdauer mittels einer mobilen App. Sämtliche erfassten Daten können in Echtzeit automatisiert abgerufen und Kunden wie Unternehmenspartnern zur Verfügung gestellt werden. Die kartographische Verortung erfolgt mit Hilfe von GPS mit einer maximal möglichen Genauigkeit im Sub-Dezimeterbereich. In der Kirchdorfer Digitalisierungsstrategie stellt KUDIS einen ersten, wesentlichen Schritt hin zu smarten, im IoT vernetzten Fertigteilen dar. Ein Nutzen wird sich zunächst vor allem für Infrastrukturbetreiber von Straßen-, Bahn- und Abwassernetzen ergeben.

DONNERSTAG, 28. April:

Saal E 1

Saal E 2

Ausstellung

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Mittag
Kaffeepause
AUSSTELLUNG
08:00 – 09:00
09:00 – 10:45
10:45 – 11:15
11:15 – 13:00
13:00 – 14:00
14:00 – 15:45
16:15 – 18:00
19:00 – 22:00
15:45 – 16:15
FREITAG, 29. April:

Saal E 1

Saal E 2

Ausstellung

Kaffeepause
AUSSTELLUNG
08:00 – 09:00
09:00 – 10:45
10:45 – 11:15
11:15 – 13:00
13:00 – 13:30
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