Session 3_2
SESSION 3.2
INFRASTRUKTUR
PROJEKTVORSCHAU
In dieser Session erhalten
Sie eine Vorschau über die nächsten Projekte der maßgebenden Infrastruktur-Sondergesellschaften Österreichs.

Franz Bauer
Session-Chairman, ÖBB-Infrastruktur
27. Mai:  14:00 Saal E2

Session 3.2.1

Das Linienkreuz U2/U5 –
Am Weg zum U-Bahn-Bauwerk

HRUNEK Martin Wiener Linien GmbH & Co KG

Bereits im Fachkonzept Mobilität zum STEP 2025 der Stadt Wien wird das Linienkreuz U2/U5 (eine neue Linie U5 vom Rathaus nach Hernals/Elterleinplatz und eine U2-Verlängerung vom Rathaus in den Süden/Bereich Wienerberg) als eines der prioritären Projekte für die Stärkung der hochrangigen Angebote im Öffentlichen Verkehr Wiens genannt.

Für das Gesamtvorhaben Linienkreuz U2/U5 ist eine Bauzeit von über zehn Jahren veranschlagt. Begonnen wird mit der 1. Bau­stufe U2 vom Absprung aus der U2-Trasse beim Schottentor bis zum Matzleinsdorfer Platz und der 1. Baustufe U5 vom Absprung nach der Station Rathaus bis zur ersten neuen U5-Station Frankhplatz.

Danach werden zuerst die 2. Baustufe der U5 bis zum Elterleinplatz und dann die 2. Baustufe U2 bis Wienerberg in Angriff genommen. Die vorläufigen Endstellen des Linienkreuzes U2/U5 werden offen für einen weiteren Ausbau konzipiert.

Die komplett innerstädtische verlaufende Trasse stellt sämtliche Beteiligten vor neuen Herausforderungen. Eine Fülle an Themengebieten, von der Vielzahl an unterschiedlichen Spezialtiefbaumaßnahmen, über die Erlangung der rechtlichen Voraussetzungen bis zu der Berücksichtigung von Spezialthemen wie der Archäologischen Belange beinhalten die Projektabwicklung.

27. Mai:  14:20 Saal E2

Session 3.2.2

Finnische Reise - Methoden und Erfahrungen mit integrierter Projektabwicklung basierend auf Allianz Prinzipien

PETÄJÄNIEMI Pekka Finnische Infrastrukturgesellschaft

Zunehmend werden kollaborative Vertragsmodelle mit unterschiedlichen Bezeichnungen und Herangehensweisen entwickelt und überprüft, um Bauvertragsprobleme in verschiedenen Teilen der Welt lösen zu können. Der Ausgangspunkt für die Frustration mit den bestehenden Bauverträgen scheint in der Trennung der Planung und der Bauausführung zu liegen, oder ganz allgemein in der Desintegration des Bauprozesses, wobei das Billigstbieterprinzip als die Haupttriebfeder für das vorherrschende kontroversielle Verhalten der Projektparteien identifiziert werden kann.

In Finnland wird seit 2010 die integrierte Projektabwicklungsmethode (IPD) basierend auf Allianz Prinzipien verwendet. Die finnische Verkehrsinfrastrukturgesellschaft FTIA war der erste öffentliche Bauherr, der mit Pilotprojekten startete. Jahre später haben viele andere Bauherren den Vorteil von IPD erkannt. Besonders wichtig dabei war das IPD-Gemeinschaftsprojekt, bei dem dreizehn Bauherren von IPD-Experten beraten wurden und auf Grund ihrer Erfahrungen die IPD-Projekte gemeinsam weiterentwickelt und angepasst haben.

27. Mai:  14:40 Saal E2

Session 3.2.3

Projektvorschau:
Bauprogramm der ASFINAG BMG

FROMM Andreas ASFINAG Bau Management GmbH
WALCHER Alexander
ASFINAG Bau Management GmbH

Das Bauprogramm der ASFINAG ist vielfältig. Autobahnen, Schnellstraßen, Auf- und Abfahrten (Anschlussstellen), Rast- und Verkehrskontrollplätze, Lärmschutzmaßnahmen, Autobahnmeistereien sowie Verkehrsbeeinflussungsanlagen beinhaltet das Portfolio, mit dem Ziel, unseren Kundinnen und Kunden ein sicheres und bedarfsgerecht ausgebautes Autobahnen- und Schnellstraßennetz zur Verfügung stellen zu können. 7,8 Mrd. Euro werden bis zum Jahr 2023 in das hochrangige Straßennetz investiert, um das bestehende Netz hinsichtlich Kapazität zu optimieren und im Bedarfsfall zu erweitern. Die größten Herausforderungen sind dabei einerseits Neubauprojekte und andererseits aufwändige Bestandssanierungen. Wesentliche Erfolgsfaktoren für diesen Umfang an Maßnahmen sind natürlich eine effiziente Projektentwicklung mit ausreichendem Know-how, sowie eine partnerschaftliche Abwicklung der Projekte.
Wir haben viel vor.

27. Mai:  15:00 Saal E2

Session 3.2.4

Projekte der ÖBB-Infrastruktur AG –
eine Übersicht

HAGER Hubert ÖBB-Infrastruktur AG

Für den Ausbau der Bahninfrastruktur in Österreich unternimmt die ÖBB im Auftrag des Bundes intensive Anstrengungen. So werden auf Basis des Rahmenplans in den kommenden Jahren jährlich durchschnittlich ca. 2,4 Mrd. Euro in eine modere, zukunftsorientierte und umweltfreundliche Infrastruktur investiert.
Die ÖBB-Infrastruktur AG plant, errichtet und betreibt den Großteil des Schienennetzes und der zugehörigen Eisenbahnanlagen in Österreich. Die Schwerpunkte der Investitionen liegen auf dem Streckenneu- und -ausbau entlang der Hauptverkehrsachsen, wie dem weiteren Ausbau der Weststrecke, der Südstrecke und der Brenner­achse, bei weiteren Bahnhofs- und Streckenausbauten im Schienen­netz, bei Investitionen in die Sicherheit und Betriebsführung sowie in die Substanzerhaltung durch Reinvestitionen und bei Maßnahmen zur Barrierefreiheit, P+R und Lärmschutz.

Der Ausbau der Bahninfrastruktur in Österreich ermöglicht mehr Kapazitäten und kürzere Fahrzeiten auf den Strecken, ermöglicht mehr Komfort und Barrierefreiheit durch Bahnhofs-Modernisierungen, unterstützt die Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene und trägt somit zur Reduktion von CO2-Emissionen bei. Der Vortrag gibt einen Überblick über die wesentlichen Neu- und Ausbauvorhaben der ÖBB-Infrastruktur AG.

DONNERSTAG, 27. Mai:

Saal E 1

Saal E 2

Ausstellung

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Mittag
Kaffeepause
08:30 – 09:00
09:00 – 10:30
10:30 – 11:00
11:00 – 13:00
13:00 – 14:00
14:00 – 15:30
16:00 – 18:00
19:00 – 22:00
15:30 – 16:00
FREITAG, 28. Mai:

Saal E 1

Saal E 2

Ausstellung

Kaffeepause
AUSSTELLUNG
08:30 – 09:00
09:00 – 10:45
10:45 – 11:15
11:15 – 13:00
13:00 – 13:30
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